Aktuelles
02. Mai 2012
Zahnärzte spenden neue Brücke
Nachdem im vergangenen Herbst zwei hölzerne Stege, die über Zuflüsse der Ronsdorfer Talsperre führten, wegen Baufälligkeit abgerissen werden mussten, brauchte man schnellstmöglich eine neue und sichere Lösung für Spaziergänger. Als Retter in der Not erwies sich die OGWZ.
Durch eine von den Zahnärzten organisierte Zahngold-Spendenaktion kamen 6.000 € zusammen, die für den Bau einer neuen Eichenholzbrücke gesammelt wurden. Seit dem 13. April 2012 steht die Brücke, die passenderweise den Namen Goldbrücke trägt, Passanten für eine sichere Überquerung zur Verfügung.
Artikel in der WZ vom 14. April 2012
14. Oktober 2011
Altes Gold für neue Aufgaben
Die Altgoldsammlung der "Offenen Gemeinschaft Wuppertaler Zahnärzte" für
karitative Zwecke in Wuppertal war auch in der Kampagne 2010/11 wieder
erfolgreich.
Das gespendete Altgoldmaterial - 2.487 g von Patienten der 17
Praxen,die sich acht Monate an dieser Aktion beteiligten- wurde am
14.6.2010 der Firma Bego übergeben,
die dankenswerter Weise die Scheidekosten ubernahm. 1704 g Edelmetall
nach der Analyse enthielten 52,6 % Gold , 2,3% Platin , 7,8% Silber und
12,9% Palladium.Somit
standen Dank des hohen Goldpreises 32.000 € zur Verfügung.
Am 28.7.2011 konnten der Vorsitzende der OGWZ,Dr.E.Kessling und
Vorstandsmitglied Dr.R.Kolwes einen Betrag von 20.000 € ,symbolisch in
Form eines "Gold"-Barrens an die Vorsitzende des Hospizförder-
vereins des Hospizdienstes "Die Pusteblume" , Frau Born und die
verantwortliche Pfarrerin,Frau Luhmann übergeben.
Seit mehr als 12 Jahren ist es Ziel des Hospizdienstes,daß Menschen
,insbesondere totkranke Kinder, bis zuletzt schmerzfrei sind und in
Würde leben können trotz des nahen Lebensendes
ihre individuellen Interessen verfolgen und Anteil am täglichen Leben
haben können.Auf Wunsch begleiten ca.65 ehrenamtliche Helferinnen
schwerkranke und sterbende an ihrem Lebensende.

Dieser "Gold"-Barren auf dem blauen Samtkissen weckte das große
Interesse der Schüler und Schülerinnen einer 3.Klasse der
Kath.Grundschule Hombüchel, Wuppertal-Elberfeld, die zu einer
zweisprachigen Lesung am 4.10.2011 in die Kinder- und Jugendbibliothek
der Stadtbücherei eingeladen waren. Dr.E.Kessling und Vorstandsmitglied
Dr.D.Specht konnten in Anwesenheit des Kulturdezernenten
M.Nocke eine Spende von 6.000€ an die Leiterin Frau U. Scharmann und
der Vereinigung der Freunde der Stadtbücherei e.V. übergeben. Das Geld
wird zu gleichen Teilen aufgeteilt für die Anschaffung deutsch-
sprachiger Kinder - und Jugendbücher und über den A.Zammali-Fonds für
fremd - und zweisprachige Medien für Kinder. Zur Berichterstattung waren
vom Presseamt Vertreter der örtlichen Medien um sich
darüberhinaus über die interkulturelle Bibliotheksarbeit zu informieren.
Meldung in der Westdeutschen Zeitung

29. August 2011
Zähne sind Teil des Ganzen
Epidemiologische Untersuchungen der letzten Zeit beweisen - was die Menschen eigentlich schon immer wussten - es bestehen große Wechselwirkungen zwischen den Zähnen und anderen Körperorganen und -funktionen.
Hinzukommt, dass durch die demografische Entwicklung der Anteil der über 60-Jährigen stark ansteigt. Diese Altersgruppe nimmt häufig mehrere verschiedene Medikamente ein, die häufig eine negative Wirkung auf die Speichelproduktion haben. Reduzierter Speichelfluss stellt aber eine hohe Kariesgefährdung dar. Besonders gravierend ist dieses Problem während einer Chemotherapie. Durch die in der Tumornachsorge oder auch (in geringerer Dosierung) in der Osteoporose eingesetzten Biphosphonate können nicht heilende Entzündungen des Kieferknochens entstehen.
Noch immer stellen nicht behandelte Zahnbettentzündungen ein großes Problem dar. Diese Parodontalentzündungen sind Risikofaktoren für Herz- Kreislauferkrankungen, Herzinfarkt und Schlaganfall. Auch Frühgeburten oder Babys mit sehr geringem Geburtsgewicht scheinen damit in Zusammenhang zu stehen.
Andererseits gibt es medizinische Probleme wie psychoemotionalen Stress, der als Risikofaktor für parodontale Entzündungen anzusehen ist. Zahnbettentzündungen sind eine zuweilen leider noch recht wenig bekannte Begleiterscheinung des Diabetes. Auch das Rauchen ist in diesem Zusammenhang als gravierender Risikofaktor zu nennen.
Kaufunktionsstörungen können Auslöser nicht nur für Kiefergelenks- und Gesichtsschmerzen, sondern auch für Kopfschmerz und Tinnitus sein.
Die Auswirkungen von Erkrankungen auf das Kausystem und umgekehrt werden häufig noch zu wenig beachtet, deshalb wollen wir dieses Thema hier immer weiter erarbeiten.
Quelle: www.mdz-online.de
Zahngold für guten Zweck
Wenn Sie Ihr altes Zahngold spenden, dann unterstützen Sie aktiv die Arbeit des Ökumenischen Hospiz-Fördervereins und helfen so, die finanzielle Basis für die ehrenamtliche Hospizarbeit zu sichern. Der ambulante Hospizdienst der Ökumenischen Hospizgruppe hat es sich zur Aufgabe gemacht, Schwerkranke und Sterbende auf ihrem letzten Lebensweg zu begleiten, so dass sie möglichst in der ihnen vertrauten Umgebung sterben können.
Neben dem Hospiz-Förderverein werden auch noch andere lokale Projekte gefördert, so auch die Aktion "Kindertal", die arme Kinder unterstützt, damit sie z. B. an Ferienfreizeiten teilnehmen können.
Im Jahr 2008 kam eine Spende in Höhe von 14.944,42 Euro zusammen. 2010 waren es sogar rund 30.000 Euro. Dies ist keine befristete Aktion und Sie können jederzeit in einer der Praxen, die Mitglied der OGWZ ist, Ihr Zahngold spenden.
Professionelle Zahnreinigung
Für die Gesundheit von Zähnen und Zahnfleisch spielt die optimale Mundhygiene eine wichtige Rolle. Selbst bei einer gründlichen und regelmäßigen Zahnpflege zu Hause, lässt sich auf Dauer die Entstehung von Zahnbelägen und damit das Karies- und Parodontitisrisiko kaum vermeiden. Zur Prävention wird daher in regelmäßigen und individuell abgestimmten Abständen eine professionelle Zahnreinigung empfohlen. Obwohl die Diskussion über ihren tatsächlichen Nutzen und die damit für den Patienten verbundenen Kosten in der Öffentlichkeit kürzlich entbrannt ist, so gibt sie doch die größtmögliche Sicherheit, Zähne und Zahnfleisch dauerhaft gesund und funktionstüchtig zu erhalten.
Plakat der OGWZ
Informationen der Bundeszahnärztekammer